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Welche Patienten kommen prinzipiell für eine Lasik in Frage?
In erster Linie können mit der Lasik Kurzsichtigkeiten
korrigiert werden. Dabei sollte die Kurzsichtigkeit nicht mehr als -10
Dioptrien betragen. Ebenso können Hornhautverkrümmungen und
Weitsichtigkeiten bedingt korrigiert werden, wenn sie in einem
Bereich bis ca. 4 Dioptrien liegen.
Ein Eingriff sollte erst dann durchgeführt werden, wenn
das Auge einen stabilen refraktiven Zustand erreicht hat, d.h. wenn die
Kurzsichtigkeit nicht mehr zunimmt. Daher sollte vor dem 20. Lebensjahr
keine Laserbehandlung vorgenommen werden und die Fehlsichtigkeit sollte seit
mindestens einem Jahr stabil sein. Es sollten möglichst keine sonstigen
Augenkrankheiten, wie z.B. der graue oder grüne Star, vorliegen. Ferner sollte während einer Schwangerschaft und der
Stillzeit von einer Behandlung abgesehen werden.
Komplikationen
Prinzipiell ist das Risiko von Komplikationen bei
entsprechender Patientenselektion gering, es liegt bei unter 1%.
Gelegentlich kann es zu einer Über- oder Unterkorrektur kommen, die
in einem Zweiteingriff (Relift/Relasik) problemlos korrigiert werden kann.
Nach einer Lasik kann es vorübergehend bei Dämmerung oder Dunkelheit zu
vermehrter Blendung und zur Wahrnehmung von Lichthöfen (=Halos) und
Doppelkonturen sowie zu trockenen Augen kommen.
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