Es gibt eine ganze Reihe verschiedener
Tränenersatzmittel. Im Wesentlichen bestehen sie aus Wasser und einem
Verdickungsmittel, das dafür sorgt, dass das Tränenersatzmittel länger
auf der Augenoberfläche haftet und nicht so schnell über den
Tränen-Nasen-Kanal ausgeschwemmt wird. Einige dieser Präparate enthalten
Konservierungsmittel und andere Stoffe, die z.B. den Salzgehalt und den
pH-Wert an die natürliche Tränenflüssigkeit anpassen.
Die Wahl des richtigen Tränenersatzmittels hängt unter anderem von der
Schwere der Erkrankung ab.
Für Patienten, die ständig starke Beschwerden haben, sind dickflüssige
Präparate (Gele) besser geeignet, weil sie nicht so häufig getropft
werden müssen. Sie haben aber den Nachteil, dass für einige Minuten die
Sicht beeinträchtigt werden kann.
Dünnflüssige, wässrige Augentropfen eignen sich eher für gelegentlich
auftretende, leichte bis mittlere Beschwerden (z.B. bei der
Computerarbeit).
Unkonservierte Präparate sollten Sie anwenden, wenn Sie mehr als fünfmal
täglich tropfen müssen.
Ihr Augenarzt wird Ihnen behilflich sein, das für Sie geeignete Präparat
auszuwählen. Und verzweifeln Sie nicht, wenn die Symptome nicht gleich
nachlassen. Es ist normal, dass Patienten mit Trockenen Augen
verschiedene Produkte ausprobieren, bis sie das Richtige gefunden haben.