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Grüner Star
Als grünen Star bezeichnet man eine
Erkrankung, bei der es zu einer Erhöhung des Augendrucks mit Schädigung
des Sehnervs kommt. Die Erkrankung verläuft bis in das Spätstadium
weitgehend unbemerkt. Die ersten Symptome bestehen in
Gesichtfeldeinschränkungen, die für den Patienten aber erst in
fortgeschrittenen Stadien bemerkt werden. Betroffen sind vor allem
Personen ab dem 40. Lebensjahr.
Das
Sehvermögen wird unwiederbringlich zerstört!
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Neben der Zuckerkrankheit steht diese
Erkrankung in unserem Kulturkreis an erster Stelle der
Erblindungsursachen, obwohl bei beiden Erkrankungen durch rechtzeitiges
Erkennen und Behandlung eine Erblindung vermieden werden kann.
Die durchsichtigen Strukturen des Auges besitzen keine Blutgefäße, müssen
aber mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Dazu besitzt das Auge
im Inneren eine Nährflüssigkeit, die im Bereich hinter der Pupille
produziert wird und im vorderen Abschnitt das Auge wieder verlässt. Der
dabei entstehende Druck ist für die Form des Auges verantwortlich, bildet
aber auch einen Gegendruck auf die sehr feinen Blutgefäße aus, die für die
Ernährung des Sehnervs zuständig sind. Kommt es dabei zu einem
Missverhältnis zwischen dem Blutdruck im Inneren dieser Gefäße und dem
Augeninnendruck, so kommt es durch die mangelhafte Durchblutung zu
unumkehrbaren Schäden im Bereich des Sehnerven. Die Fasern sterben
allmählich ab.
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Eine frühzeitige Untersuchung beim
Augenarzt kann diese krankhaften Veränderungen aufdecken. Die
entsprechenden Untersuchungen sind unkompliziert und absolut schmerzlos.
Wer seine Augen in regelmäßigen Abständen beim Augenarzt untersuchen
lässt, braucht den grünen Star nicht zu fürchten
Fragen zum grünen Star
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